Frenzel: Urlaub als Entwicklungshilfe

Wenn man durch die Hallen der ITB lief, schrie es einen von allen Seiten an: Komm zu mir, sei mein Gast. Kein Wunder bei einer Reisenation, wie den Deutschen, die, wenn man nur die richtigen Reisen zählt, und nicht die Spielkasino Trips der Chinesen nach Macao, sich immer noch als Weltmeister fühlen dürfen für ihre Lust am Auslandsaufenthalt. Dass sie dabei viel Geld ausgeben, grämt vielleicht den deutschen Finanzminister, aber es ist dennoch kein Geld, was dem deutschen Haushalt verloren geht. Die deutschen Urlauber allein finanzieren gerade in Schwellenländern, wo der Tourismus einen großen Anteil an der Volkswirtschaft hat, viele hunderttausend Jobs. Und das ist ein Aspekt in der gerade so rumorenden (Wirtschafts-)Flüchtlingsdebatte, der in der politischen Diskussion nur am Rande zur Kenntnis genommen wird. Das wurmt Michael Frenzel, den Präsidenten des Bundesverbandes der Tourismus-Wirtschaft. und er erläutert es jetzt in unserem Reiseradio-Gespräch.

Hier geht es direkt zum Gespräch:

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