Reisejournalismus und Medienwirkung: Peter Linden im Interview

Reisereporter.de
Christian Leetz

Christian Leetz spricht im TourismusNewsletterDeutschland-Interview der Woche mit Peter Linden über den Ist-Zustand deutscher Reiseteile und das Storytelling von Fremdenverkehrsämtern.  Außerdem gehen beide der Frage nach, wie man mit guten Geschichten Produkte und Regionen verkaufen kann.

TND: In Sachen Reisejournalismus und Medienwirkung gibt es keinen Trainer, der so viele Zeitungen, PR-Agenturen, aber auch Pressestellen und Fremdenverkehrsämter beraten hat. Was ist die wichtigste Message, die Sie allen mitgeben?

Linden: Alles in allem heißt das Zauberwort „Storytelling“. Man sollte aufhören nur Produkte zu verkaufen, sondern wieder mehr Geschichten erzählen.

TND: Aber alle sagen doch schon immer, guter Content sei das A und O – auch beim Marketing. Nur so wird man als Destination oder Region wahrgenommen, oder?

Linden: Auf jeden Fall. Wir kennen das aus der Werbung. Es gibt Spots, die begeistern monatelang im Internet und werden geteilt ohne Ende. Weil die Leute es rührend und bewegend finden, was da erzählt wird. Und darüber merkt man sich dann das Unternehmen, das hinter der Werbung steckt. Oder den Ort. Menschen hören und sehen einfach gerne gute Geschichten.

TND: Aber warum gibt es dann so viele schlechte Geschichten, gerade im Reisebereich?

Linden: Weil es immer wieder zu dem Problem kommt, dass die Leute zuerst den Verkauf sehen – und nicht die Art und Weise, wie man ein Produkt jeweils am besten verkaufen könnte. Da unterscheiden sich PR-Branche und Journalismus übrigens gar nicht voneinander

Hier lesen Sie das komplette Interview.

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