Neu an Bord: Sabine Ludwig

„Leben und darüber schreiben gehörten für mich schon immer zusammen. Schon von klein auf. Als kleines Mädchen habe ich Geschichten für die Kinderseite der lokalen Zeitung geschrieben, später wurden es Reisegeschichten aus aller Welt. Begonnen habe ich Anfang der 1990er Jahre mit einer Reportage über Kuba und Fidel Castros „Periodo especial“.

Daraus wurde schließlich eine Leidenschaft und dann ein Beruf. Studiert habe ich in Deutschland und in den USA Wirtschaftswissenschaften und Journalismus. In Hongkong habe ich 1996/1997 (kurz vor dem Handover) mein Volontariat an der Deutschen Außenhandelskammer gemacht und später als Entwicklungshelferin in Benin, Westafrika, gelebt. Das Schreiben hat mich nie verlassen. Damals begann die Liebe für Reportagen jenseits der touristischen Pfade mit einer Geschichte über Voodoo. Diesen Reportagen bin ich bis heute treu geblieben.

Ich arbeite viel in Krisengebieten, doch es gibt auch dort immer Möglichkeiten, an sicheren Orten zu sein und mit den Menschen in Kontakt zu kommen, egal, ob in Kabul, Karachi oder in Kuba. Reisen und sich auf Menschen und Länder einlassen – diese Aspekte gehören für mich zusammen. Und das allerwichtigste ist dabei, das Vertrauen nicht zu verlieren. Denn ich habe mit den Menschen vor Ort fast ausschließlich positive Erfahrungen gemacht.“

 

 

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