Nachruf: Wiebke Fey

„Das Leben ist ein Abenteuer, und ich versuche, jeden Tag davon zu genießen!“ war der Leitspruch von Wiebke Fey. Und die Kollegin ließ mit viel Herz, Kreativität und Kompetenz ihre Leser bei der Frankfurter Neuen Presse, der Frankfurter Rundschau und auch der FAZ daran teilhaben, obwohl große Touren für sie durch eine schleichende Krankheit immer schwieriger wurden. Aber das ließ sie sich nicht anmerken. Mit Disziplin meisterte sie das Abenteuer Reisen und Journalismus bis zum Schluss.

Wiebke wurde in Kiel als Tochter des Orchestermeisters Kurt Boldt geboren, wuchs in Lübeck auf, studierte Schauspiel und Theater in Hamburg. Nach journalistischen Wanderjahren in Süddeutschland kam sie Anfang der 1970er Jahre nach Frankfurt, wo sie Werner Fey heiratete. Hier begann ihre Laufbahn bei der FNP, deren Reiseredaktion sie bis vor wenigen Monaten leitete. Ihren Schreibtisch behielt sie in der Redaktion, die ihre zweite Heimat war, bis zuletzt. Selbst in der kritischen Phase ihrer Krankheit gab sie nicht auf und plante noch für die Zeit nach der Klinik. Ein Rentnerdasein wäre für sie unerträglich gewesen.

Wiebke Fey

„Am liebsten würde ich am Schreibtisch oder auf Reisen sterben“ hat sie einmal gesagt. Das blieb ihr verwehrt. Aber in der Erinnerung von Lesern und Freunden wird die Frau, die in kein Klischee passte, noch lange leben.

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2 Antworten

  1. Uwe Krist sagt:

    Ist es nicht höflich, das Alter der leider, leider verstorbenen sehr lieben Kollegin Wiebke Fey (oder auch anderer Kolleginnen u d Kollegen in Nachrufen) zu nennen? Oder warum lese ich es nicht?
    Gruß Uwe Krist

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