Neu im Journalistenkreis: Jörg Johannes Wingertszahn

Jörg Johannes Wingertszahn (Foto: privat)
Jörg Johannes Wingertszahn (Foto: privat)

Reisen war schon immer eine Leidenschaft von mir, aber erst vor wenigen Jahren habe ich auch Fernreisen nach Australien, Asien und Amerika für mich entdeckt – und möchte diese Erlebnisse nicht mehr missen. Es ist eine willkommene Abwechslung zum schönen, aber kleinen Saarland, wo alles doch sehr überschaubar ist. Das Gefühl der Weite erlebe ich daher umso intensiver auf den Fernreisen.

Im Saarland bin ich auch geboren, im April 1966, dort zur Schule gegangen und einen Teil meines Studiums habe ich auch in Saarbrücken absolviert. Saarbrücken liegt ja direkt an der Grenze zur Frankreich (da kann man zu Fuß hingehen) und so habe ich mich damals für einen deutsch-französischen Studiengang mit Schwerpunkt Landeskunde und Jura entschieden , den ich mit einer französischen Maitrise (Master) in Metz und einem deutschen Diplom in Saarbrücken abgeschlossen habe.  Thema meiner Diplomarbeit war „Sprachenpolitik in Elsass-Lothringen von 1871 bis 1918. Dazu war ich in vielen Archiven in Metz und Straßburg. Zuvor hatte ich schon in Nancy eine Licence (Bachelor) in Geschichte erworben. Danach habe ich die Staatsprüfung für Übersetzer in Französisch abgelegt.

Frankreich habe ich schon als kleines Kind kennen gelernt, weil es in meiner Heimatstadt St. Wendel eine große französische Garnison mit bis zu 3000 Soldaten gab. Ich erinnere mich noch gut an den französischen Supermarkt, in dem es echtes französisches Nougat gab (das furchtbar zwischen den Zähnen klebt).

Nach einigen beruflichen Stationen im Bereich Bildung (Universität, Museum, Europaverband) und mehreren Hospitanzen in Deutschland und Frankreich bin ich dem ersten Impuls gefolgt und Redakteur bei der Saarbrücker Zeitung geworden. Ich habe jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet und auch im Lokalen und bin vor zwei Jahren zu meiner alten Leidenschaft, dem Wirtschaftsjournalismus, zurückgekehrt. Das bietet mir auch die Möglichkeit das große Thema Tourismus im Auge zu behalten.

Ein besonderes Highlight in meiner Karriere war für mich ein Stipendium an der Pariser Journalistenschule, wo ich sehr viel dazu gelernt habe.

Am liebsten bin ich unterwegs, gerne mit einem guten Buch, denn das ist neben dem Reisen meine zweite große Leidenschaft – und Espresso trinken. An allen Orten der Welt.

Kontakt: Jörg Johannes Wingertszahn, j.wingertszahn@sz-sb.de

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