Neu an Bord: Wiebke Keuneke

„Es gibt keine Wunder für den, der sich nicht wundern kann“ – als ich mit 16 Jahren dieses Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach gelesen habe, war ich als Stipendiatin in den USA. Seitdem begleitet mich diese Maxime – und das Reisen, Leben und Arbeiten in anderen Ländern. Nach dem Abi bin ich ein Jahr durch Latein- und Südamerika gereist, während des Studiums der internationalen Beziehungen und der interkul- turellen Kommunikation nach China, Kuba, Indien und in die unterschied- lichsten Ecken Europas.

Mein erster Job nach der Uni verschlug mich mit der GiZ nach Vietnam. Spätestens da merkte ich, dass ich nicht die geborene Entwicklungshelferin bin. Ich bin viel besser darin, den Geschichten von Menschen Gehör zu verschaffen und diese einzuordnen in den Kontext ihres Landes, der Politik und der Geschichte. Ich wollte mein „Wundern über die Welt“ auf eine professionelle Ebene bringen. Die zwei folgenden Jahre an der Journalistenschule waren Gold wert – seitdem arbeite ich als trimediale Journalistin (Radio, Fernsehen, Online+Print). Besonders interessieren mich Gesellschaften im Wandel.

Dass mein Island-Feature „Hulda und die Hafenarbeiter in Reykjavik – Gentrifizierung auf Isländisch“ mir den Columbusradiopreis 2016 in Gold eingebracht hat, freut mich sehr.

Mein Kopf ist immer offen für Neues. Und seitdem ich Mutter eines kleinen Sohnes bin, brenne ich auch für Familienreisen der „besonderen Art“ – denn: Gemeinsam mit meinem Freund (auch Journalist) unserem Fritz diese Welt zu zeigen, ist nun wirklich wunderbar.“

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