Neu an Bord: Brigitte Jedlin

Brigitte Jedlin
Brigitte Jedlin

Mein „erstes“ Reise-Leben hatte noch keine Balken, denn es fand viele Jahre beruflich nur auf dem Wasser statt. Ich kannte so viele Häfen – wunderbare Naturhäfen, in die die Schiffe wie die “Europa 2“ – majestätisch einfuhren, sachliche Anlegestationen oder ganz großes Kino vor imponierenden Kulissen wie New York oder Sidney . Aber ich kannte kaum das Land dahinter. Doch die Neugier nach mehr als nur Meer wuchs. Ich wollte das Ganze erleben, kein noch so schönes Puzzle allein.

Immer wieder gelangen mir kleine Fluchten – privat oder auf Landausflügen – ins Landesinnere und wurde immer hungriger. Etwa in Australien, Tasmanien, Neuseeland. Oder am Djemaa el Fna in Marrakesch. Ich staunte ungläubig über die natürliche Großartigkeit isländischer Wasserfälle wie der Glymor oder Morsàrfoss. War fasziniert von der Alhambra als bestes Zeugnis arabischer Hochblüte mitten in Spanien. Stand auf dem Roten Platz in Moskau. Konnte die chinesische Mauer kaum ermessen in ihrer Einzigartigkeit. Und fand in Tibet mehr für mich als irgend anderswo.

Land in Sicht. Es wurde Zeit, endgültig von Bord zu gehen. Wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Aber das Reisen blieb die Passion, die ich schließlich zur nächsten Profession machen konnte: das Erlebte zu bannen, zu vor vier Jahren reproduzieren in wunderschönen Bildern für Millionen Menschen als Redakteurin und Reporterin bei Uwe Krist, der als Produzent mit seinem Unternehmen Global TV & Media Service seit 25 Jahren unter anderem Reisefilme für das Sat.1-Frühstücksfernsehen herstellt. Da arbeite ich dann auch wieder weltweit vor Ort. Und bin noch immer begeistert von unserer schönen Welt und ihren wunderbaren Menschen. Auch wenn ich jetzt weniger Häfen sehe.

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