Nur noch kleine Hürden vor den Würden...

... aber darf ich Ihnen vorher etwas ans Herz legen...?
Liebe Kollegin, lieber Kollege!
Es ist schön, dass Sie nun Interesse haben, Mitglied in der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) zu werden. Vielleicht haben Sie schon ein wenig in der Liste der Kolleginnen und Kollegen gestöbert, wen Sie alles kennen. Hoffentlich haben Sie einige entdeckt, mit denen Sie schon beruflich zusammenarbeiten konnten. Denn der Networking-Gedanke ist ein wesentliches Element in der VDRJ-Mitgliedschaft.
Wir sind, wie gesagt, kein Verband, der möglichst alle Journalisten aufnehmen möchte. Diesen Ehrgeiz haben wir nicht. Und wenn vielleicht die Mitgliedskarte das einzige "what's in for me?"-Element ist, warum Sie den Antrag ausfüllen würden, dann sollten Sie sich das auch noch einmal in Ruhe überlegen. Unsere Mitgliedskarte ersetzt nicht den offiziellen Journalistenausweis, den Sie beim DJV oder bei Verdi/IG Medien erhalten können, wenn Sie ein professioneller Medienschaffender sind. Natürlich bürgt sie innerhalb der Reisebranche - und viele touristische Institutionen akzeptieren unsere Mitgliedskarte als Nachweis der Hauptberuflichkeit - aber wir haben uns ganz bewußt entschieden, nicht in Kunkurrenz zu den bewährten großen Verbänden zu treten, die zB. mit Tarifpolitik und Rechtsberatung ganz andere Schwerpunkte haben. Viele unserer Mitglieder sind deshalb auch dort eingeschrieben.
Wir möchten nur langsam und kontrolliert wachsen. Das Ziel ist es, dass die Mitglieder sich möglichst noch alle untereinander kennen. Die VDRJ ist keine anonyme berufliche Service-Insitution, der man lediglich einen Abbuchungsauftrag für den Beitrag erteilt. Wir möchten, dass die Mitglieder sich einbringen, dass sie sich gegenseitig unterstützen, um Rat fragen können und gemeinsam Probleme der Branche diskutieren.
Deshalb haben wir ein Aufnahmeprocedere, das vielleicht etwas elitär klingt, aber genau diesem Zweck dient: professionell arbeitende und kommunikative Menschen mit sozialer Kompetenz zusammenzubringen.
Wenn Sie einen Antrag stellen (den Sie links downloaden können), dann werden Sie nach drei Bürgen aus den Reihen der VDRJ gefragt. Sprechen Sie bitte Kolleginnen und Kollegen aus dem Mitgliederkreis an, die Sie kennen in Ihrer Arbeit, und mit denen Sie schon zusammen unterwegs waren oder für die Sie journalistisch tätig wurden. Wenn diese Mitglieder das Gefühl haben, Sie würden gut in die VDRJ passen, werden sie das gerne in einer Mail an den Vorstand bestätigen.
Nun haben Sie schon die erste große Hürde genommen :-) Als Pressesprecher oder Fachmensch in der touristischen PR war das auch Ihre letzte. Denn nun können Sie neben einer Fotodatei von Ihnen den Antrag als gescanntes PDF per E-Mail oder Fax an die Geschäftsstelle schicken, und der Aufnahmeausschuss wird sich in Kürze mit Ihrem Anliegen beschäftigen.
Als Journalist möchten wir Sie noch ein bisschen besser kennenlernen. Nämlich durch Ihre Arbeit. Nicht, dass das "Literarische Quartett" oder die Jury des Columbuspreises Ihre eingereichten Artikel rezensiert..., aber der Aufnahmeausschuss möchte gerne sechs Arbeiten aus den letzten Monaten sehen. Das ist sicher kein Problem, wenn Sie hauptberuflich sich dem Reisejournalismus verschrieben haben. Denn schließlich müssen Sie ja davon leben können - und so sollten sechs Artikel innerhalb von Monaten keine Hürde darstellen.
Alle Artikel schicken Sie uns bitte gescannt als PDF. Oder Sie schicken Links zu den Internet-Seiten, auf denen sie publiziert wurden. Wenn Sie Radio machen, können Sie gerne kleine mp3-Dateien beifügen, oder auf Internetseiten des Senders verweisen, wo sie vielleicht abrufbereit präsent sind. Bei TV-Journalisten gibt es sicher Programmhinweise des Senders oder auch noch Links zu einer Mediathek. Buchautoren scannen Titel und Impressum, Fotografen schicken einige Kontaktbögen mit ausgewählten Motiven.
Das gesamte Aufnahme-Procedere verläuft elektronisch. Nur so ist es uns möglich, die Mitglieder des Aufnahmeausschusses, die ja über ganz Deutschland verteilt leben, schnell und unkompliziert zu erreichen. Was ja auch in Ihrem Sinn ist - wenn Sie sich zu diesem schönen Schritt entschlossen haben, sich um eine Mitgliedschaft zu bewerben. Wenn alle Unterlagen beisammen sind, dauert es in der Regel - Reisejournalisten sind nun mal häufiger unterwegs.. nur wenige Wochen bis zum Bescheid.
Wir freuen uns auf Sie. Und sollten noch Fragen sein, sind Sie herzlich eingeladen, sie zu stellen. Die Kontaktinformationen finden Sie auf der Impressumsseite.
Jürgen Drensek
1.Vorsitzender und Sprecher der VDRJ
PS.: Ach ja - der Mitgliedsbeitrag... Eher symbolisch, wenn man ihn mit den Beiträgen der Berufsverbände vergleicht. 75 Euro pro Jahr. Etwas mehr als 6 Euro pro Monat. Das ist ein guter Deal .-)
